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Jan 9, 2013

Entspannung an der Laderampe - Spedition Hagemeier auf der ZOW 2013


Kategorie: Allgemeines
Erstellt von: hagemeier

Aktuell wird in der Branche das Thema Neumöbellogistik heiß diskutiert. Auf der ZOW 2013 können die Besucher in der „RFID-Factory“ in Halle 22.1 hautnah erleben, wie durch RFID-Einsatz die Konflikte im Bereich Laderampe vermindert werden. Bereits seit 2009 haben innovative RFID-Lösungen für die Prozesskette Möbel – vom Produzenten über den Logistiker bis zum Handel – ein eigenes Forum auf der Zuliefermesse ZOW in Bad Salzuflen.

 

Die Neumöbellogistik ist zum Zankapfel zwischen Herstellern und Händlern geworden. Pünktliche und zuverlässige Anlieferungen nehmen ab. Am zentralen Engpass, der Laderampe, erhitzen sich regelmäßig die Gemüter: Die einen beklagen sich über nicht eingehaltene Liefertermine, die anderen über lange Wartezeiten bei der Entladung, über zu wenig freie Rampenplätze oder mangelnde Flexibilität bei den Annahmezeiten. Auch die tendenziell steigende Bestellhäufigkeit bei geringeren Mengen führt zu mehr Anlieferungen und verschärfen damit den Trend. Ein unlösbarer Konflikt? Auf der ZOW wird gezeigt, wie praktikable Lösungsansätze für eine effizientere Supply Chain im Bereich „Möbellogistik“ aussehen können. Die RFID-Technologie spielt dabei die entscheidende Rolle.

 

Viele Probleme sind durch RFID-Einsatz lösbar

 

RFID (Radio Frequency Identification) steht für den elektronischen Datenaustausch per Funkerkennung. Horst Koitka, Geschäftsführer der Abaco GmbH, Löhne, und seine Partner organisieren die umfassende RFID-Vorstellung zur ZOW 2013. Auf der mehr als 250 m2 großen Themenfläche in Halle 22.1 können die Besucher den Weg von Möbelpackstücken durch die gesamte Supply Chain verfolgen – vom Zulieferer über die Industrie und den Transport durch die Spedition bis zum Handel. Auch verschiedene Methoden zur Einbringung von Transpondern in Werkstücke werden gezeigt. Auf der ZOW 2013 wird das Team der „RFID-Factory“ neue Präsentations-Schwerpunkte setzen.

 

Zur Vorbereitung auf das spezielle Teilprojekt „Möbellogistik“ hat Horst Koitka den Praxistest gemacht und ist mehrere Tage lang mit einem Spediteur „auf Tour“ gewesen. Sein Fazit: „Die Probleme in der Möbellogistik sind sehr vielfältig, es gibt hier zahlreiche ‚Baustellen‘. Doch die Konflikte direkt am vielzitierten ‚Brennpunkt Rampe‘ lassen sich durch den Einsatz von RFID-Technologie lösen! Den Beweis werden wir auf der ZOW antreten.“

 

Spürbare Entlastung für die Möbelspediteure

 

Voraussetzung für den Erfolg ist laut Koitka eine durchgängige Verwendung von RFID – von der Verladung bei Zulieferer und Hersteller über den Transport durch den Spediteur bis zur Entladung am Wareneingang des Händlers. Das heißt: Alle Packstücke des Zulieferers und Herstellers sind von vornherein mit Transpondern versehen, die entweder in die Front oder in die „Collizettel“ am Produkt integriert sind. Bei der Verladung laufen die Teile durch ein stationäres oder mobiles Gate oder einen Lesetunnel. Dank RFID-Technologie erhält man so eine automatische Statusmeldung zu jedem Packstück. – Das zeitraubende manuelle Scannen an jeder Station wird überflüssig.

 

Als Teil der Möbellieferkette hat der Spediteur nicht nur die Aufgabe, die Waren pünktlich, effizient und kostengünstig zum Handel zu bringen, zusätzlich muss der Fahrer die Packstücke in der Warenannahme des Handels kommissionsweise sortiert auf Corletten bereit stellen. Die unterstützende RFID-Technik lässt sich einfach in die Arbeitsabläufe der Spediteure integrieren. Die Lösung ist ein mobiles RFID-Lesegerät, das quasi stationär im Laderaum des Möbellasters montiert ist. „Diese simple Maßnahme erleichtert dem Fahrer die Arbeit erheblich“, erklärt Koitka. „Das Lesegerät sorgt für eine automatisierte Entladekontrolle beim Möbelhändler, der Fahrer hat zum Entladen beide Hände frei. Bei der kommissionsbezogenen Abladung minimiert die gesicherte RFID-Ablieferscannung das Risiko einer Fehlentladung. Eine umständliche Ladelistenprüfung oder das zeitraubende Barcodescannen entfällt, und auch die Corletten-Prüfung ist dank RFID für den Fahrer ein Kinderspiel!“

 

Die Software des RFID-Lesegeräts liefert dem Spediteur folgende Features: Fehlererkennung bei der Abladung, Unterstützung bei der Packstücksuche, automatisierte Rückmeldung über UMTS, Überprüfung Vollständigkeit von Kommissionen sowie eine elektronische Unterschrift zur Bestätigung. Und: Alle erhobenen Daten stehen auch dem Händler und dem Hersteller in Echtzeit zur Verfügung.

 

Verkürzte Belegzeiten an der Rampe

 

Koitka fasst die Vorteile des RFID-Einsatzes in der Möbellogistik zusammen: „RFID führt zu einer höheren Prozessgeschwindigkeit bei der Ver- und Entladung. Es ermöglicht die schnelle Kontrolle auf Vollständigkeit der Artikel und unterstützt den Fahrer bei der Zusammenstellung von Kommissionen. Fahrer und Lagerpersonal im Handel werden sich schneller einig, die Rampe wird schneller frei! Das entzerrt die Planung auf beiden Seiten und senkt dazu die Kosten. RFID sorgt gleichzeitig für eine schnittstellenübergreifende Kommunikation der anfallenden Prozessdaten. Diese werden den ERP-Systemen des Herstellers oder Händlers automatisch mitgeteilt. Und: Der RFID-Transponder am Packstück kann sogar in der internen Logistik des Handels weiter genutzt werden.“


In der „RFID-Factory“ auf der ZOW können sich die Fachbesucher detailliert über die vielen Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie informieren. Horst Koitka und sein Team stehen vor Ort für alle Fragen rund um die Optimierung der Prozessabläufe im Möbelbereich zur Verfügung.

 

Vom 18.-21. Februar 2013 wird die ZOW zur Premierenbühne der neuen Produkte und Konzepte aus der Zulieferindustrie. Rund 490 Aussteller und 13.500 Top-Entscheider werden im Messezentrum Bad Salzuflen erwartet. Aktuelle Informationen zur ZOW gibt es unter: www.zow.de